Brot wie vom Bäcker – oder noch besser?

Ich bin Koch! Kein Bäcker…

Eine Aussage dich ich oft in meiner Ausbildungszeit gehört und auch selber in manchen Situationen genutzt habe. „Brot backen kann doch kein Spaß machen“ – „Immer das gleiche“…

Seit knapp 2 Monaten stehe ich jeden 2-3 Tag in der Küche und setzte mein frisches Roggenmischbrot mit karamellisierten Zwiebeln an. Die Wartezeit von 24 Stunden zwischen Zubereitungs Beginn und Ende stören mich dabei überhaupt nicht. Aber jetzt mal von vorne: Woher kam der schnelle Sinnes wechsel?

Wie vielleicht ein paar von euch über Instagram schon mitbekommen haben, arbeite ich zurzeit an meinem eigenen Kochbuch. Da ich mich gerne von anderen Bücher Layouts inspirieren lasse, bin ich durch Zufall auf das Buch „Brot backen in Perfektion“ gestoßen. Plötzlich kam der Drang auf das ganze einfach mal selber zu probieren und ich habe es mir bestellt. (Und bis heute nicht bereut 😉 )

Selbstgebackendes Weizenbrot angeschnitten

Inhalt des Buches

Hartes Brot ist nicht hart. Kein Brot, das ist hart.

Ein Zitat auf den ersten Seite des Buches, und ja ich stimme dem mittlerweile zu.

Auf über 190 Seiten erklärt der Blogger & Autor Lutz die Grundlagen des Backens in Perfektion. Darunter 70 Rezepte & viel Freiheit & die Motivation neues zu kreieren. Für das alles ist nicht einmal viel Equipment nötig!

Lutz erklärt sehr präzise auf den ersten 30 Seiten auf was es beim Brot backen wirklich ankommt. Welche Mehl Typen sind die richtigen?Hefe Mengen, Backen im Topf, Ruhezeit und vieles mehr. Alleine auf diesen Seiten habe ich mehr über Brot gelernt als in meinem ganzen Leben. Insbesondere die Tatsache das man für ein 1kg Laib Brot nur zwischen 0,3 und 0,5g Hefe braucht. Bevor ich es ausprobiert hatte, wollte ich es nicht glauben. (Zur Erinnerung: 1 Hefe Würfel = 42g) Wahnsinn, oder?

Hier geht es zum Buch!*

Roggen Mischbrot gebacken

Der selbe Ablauf

Für fast jedes Rezept gilt ein gewisser Ablauf. Die Verarbeitung ist daher fast immer identisch.

Die Zeitperiode: 24 Stunden. Mit den sogenannten „Vorteigen“ ist auch noch mehr drin. Innerhalb dieser 24 Stunden muss der Teig nur gelegentlich „gefaltet“ werden. Den Rest übernehmen die Hefen.

Ich werde euch hier nicht den genauen Ablauf hinschreiben, da es den Rahmen sprengen würde. Mein Rezept für ein Roggenmischbrot mit karamellisierten Zwiebeln aber schon. Dabei gibt es ein paar Anhaltspunkte die ich euch mit auf den Weg geben werden.

Die Zutaten für ein Roggenmischbrot mit karamellisierten Zwiebeln

Menge: Brotlaib von ca. 1 KG

115 g Roggenmehl Typ 1150

465 g Weizenmehl Typ 550

390 g Wasser

12 g Salz

0,5 g Frischhefe

15 g Essig

125 g Gemüsezwiebeln

25 g Zucker

1 TL Rapsöl

Der Arbeitsablauf in kurz Fassung

  1. Die beiden Mehlsorten in eine Schüssel geben. Wasser (kalt) abwiegen und etwa 20ml davon abnehmen.
  2. In diesen 20 ml die Hefe auflösen. In dem anderen Wasser das Salz sowie den Essig verrühren.
  3. Das Wasser sowie die Hefe/Wasser Mischung zum Mehl geben und durchkneten oder durchkneten lassen (Knetmaschine ist natürlich bequemer)
  4. Den Teig solange Kneten bis er einigermaßen glatt ist. (Er wird immer etwas klebrig und matschig sein! Das ist so richtig so.)
  5. Die Zwiebeln schälen, halbieren (je nach Größe) und in feine Streifen schneiden. Nebenbei etwas Öl erhitzen und den Zucker dazu geben. Die Zwiebeln darin karamellisieren. Auskühlen lassen und zum Teig geben.
  6. Den Teig abdecken und bei Zimmertemperatur 20 – 24 Stunden stehen lassen. Etwas alle 8 Stunden den Teig „falten“ (Vorsichtig und möglichst wenig Luft aus dem Teig zu holen) Eine genaue Anleitung dazu gibt es im Buch.
  7. Den Teig „Straff“ formen und erneut 1 Stunden gehe lassen. Einen hitzebeständigen Topf mit Deckel (Schmortopf oder ähnliches) bei 230°C vorheizen und anschließend den Teig mit der Straffen Seite nach oben zeigend in den Topf legen. Den Ofen auf 220°C runter stellen und ca. 40 Minuten backen. Je nach gewünschtem Kruste „Grad“ den Deckel 10 Minuten vor Ende abnehmen. Das Brot auskühlen und und genießen!

Für wen ist das Buch geeignet & was bringt es mit sich?

  • Gut geeignet für Anfänger

  • Wichtige Basic Themen, Vorteige & Umgang mit dem Teig

  • Schablonen zum Abschätzen von Hefemengen

  • Einfach geschrieben, kein Fachchinesisch & durch den motivierenden Schreibstil gibt es Drang zum Praxis Übergang.

Was ist nicht im Buch enthalten?

  • Keine ausgefallenen Rezepte und exotische Brote – „Nur“ Basics.

  • Die Rezepte enthalten fast alle Hefe

  • Keine Sauerteig Rezepte

Fazit

Habt ihr Lust bekommen das ganze einfach mal selber auszuprobieren? Wenn ihr Interesse habt lege ich euch das wirklich ans Herz.. Es macht nach jedem mal mehr Spaß & die Erfolgserlebnisse kommen sehr schnell!

Klickt einfach auf den Button und ihr kommt zur Amazon Seite. Dort könnt ihr euch auch nochmal die Bewertungen anderer Käufer anschauen.

Ich wünsche euch nun „Gut Brot“ (oder so ähnlich) und bis zum nächsten mal! 😉

Hier geht es zum Buch!*
von | 2017-11-01T15:10:16+00:00 November 1st, 2017|Willkommen|Keine Kommentare

Über den Autor:

– Gründer von Optic Food , leidenschaftlicher Koch & Foodblogger
– 20 Jahre alt
– Aus dem hohen Norden

Leave A Comment

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz